Vietnam

Für das Bereisen von Vietnam lohnt es sich, ein Motorrad oder einen Motorroller zu mieten oder zu kaufen, da man damit sehr viel mobiler ist, als zu Fuß oder mit Bussen und Zügen. Der Norden lockt mit einer unheimlich schönen Gebirgslandschaft, die zu einer Erkundung auf dem Motorrad einlädt. Viele Backpacker zieht es jedes Jahr in das schöne Land in Asien, das jedoch viel Zeit benötigt, um ausreichend entdeckt und bereist zu werden. Eine beliebte Route verläuft entweder vom Norden von der Stadt Hanoi aus bis in den Süden zur Ho-Chi-Minh-Stadt oder umgekehrt. So hat man die Chance, das Land in allen seinen Facetten kennenlernen zu können. Während im Norden die unendlichen Landschaften und unberührte Natur locken, sind es im Süden vor allem das bunte Treiben in der größten Stadt Vietnams, die Besucher aus allen Ländern der Welt anlocken. Da Nang ist die größte Hafenstadt Vietnams und hat eine sehr lange Geschichte vorzuweisen. Dort gibt es unter anderem beeindruckende Marmorberge zu bestaunen.

Das Banh Mi

Während einer Vietnamreise kommt man nicht darum herum, ein Banh Mi zu probieren. Dieses typische vietnamesische Gericht besteht aus einem Baguette, das während des Kolonialismus der Franzosen eingeführt wurde, Koriander, Karotten und einer Fischsauce. Auf manchen Seiten wird es sogar als das beste Sandwich der Welt bezeichnet.

Das Visum

Ein Touristenvisum für Vietnam wird für vier Monate ausgestellt und berechtigt zur einmaligen Einreise ins Land. Auch ein Visum für eine mehrmalige Einreise ist beantragbar, jedoch sind damit auch höhere Kosten verbunden. Ein Visum für die einmalige Einreise kann in Berlin oder Frankfurt bei den vietnamnesischen Botschaften beantragt werden und kostet derzeit ungefähr 95 Euro.

Das Klima

Das Klima in Vietnam lässt sich in den subtropischen Norden und den tropischen Süden einteilen. Während im Norden zwei Jahreszeiten herrschen, ist der Süden von drei unterschiedlichen Jahreszeiten gekennzeichnet. Beide Teile Vietnams sind von Monsunperioden begleitet, die sich im Norden zwischen Juni und September und im Süden zwischen Mai und November ergießen.

Die Preise

Die Preise sind in Vietnam sehr erschwinglich. Sowohl für ein Hotelzimmer als auch für die Verpflegung zahlt man in der Regel nur einen Bruchteil dessen, was dasselbe in Deutschland kosten würde. Ein Hotelzimmer kostet beispielsweise zwischen fünf und zwanzig Euro pro Nacht, während man eine vollwertige Mahlzeit mit Getränk bereits zwischen zwei und vier Euro bekommt.

Verhaltensregeln

Auch in Vietnam gilt es einige Verhaltensregeln zu beachten, um keine Missachtung bei der heimischen Bevölkerung hervorzurufen. Da der Kopf in ihrer Kultur als das wichtigste Körperteil gesehen wird, sollte man niemals einen Einheimischen am Kopf berühren. Im Gegensatz dazu sollte man mit den Füßen, die das niedrigste Körperteil am Menschen darstellen, niemals auf eine Buddha-Statue zielen.